Das Wintersemester 2017/18 ist eröffnet


Am Samstag, 07. Oktober 2017 wurde das diesjährige Wintersemester eröffnet. Dazu lud die
Landsmannschaft Onoldia Aldorf zu Nürnberg auf ihren Turm in der Ottostraße 40, Nürnberg ein.

Felix Pfister (X!), Student im 7. Semester BWL sagte (gekürzt):

„Ich möchte euch nun im Folgenden einen kurzen Einblick in die Geschichte der
Landsmannschaft Onoldia Altdorf zu Nürnberg geben. Dies geschieht aus dem Grund, dass ich denke, dass es
in sich stetig fortschreitender Zeit, immer wichtiger wird, sich auf die Ursprünge unserer Verbindung zu
berufen und an diese zu erinnern. Nur so kann erreicht werden, dass die Kernpunkte unserer studentischen
Verbindung, wie beispielsweise das Prinzip der lebenslangen Freundschaft, aufrechterhalten werden.
Zu diesem Zwecke wird auch am kommenden Sonntag, den 15. Oktober 2017 ein Ausflug zu unserem
Gründungsort Altdorf stattfinden
…  So war es keinesfalls eine leichte Zeit, in der die Gründung unserer

Verbindung im Jahre 1863 fiel. So waren damals in Altdorf jegliche Zusammenkünfte studentischer Vereinigungen
verboten und unter strengste Strafe gestellt. … Als interessant gestaltet sich darüber hinaus die Tatsache, dass die
Onoldia zur damaligen Zeit eine reine Lehrerverbindung darstellte, da die Universität Altdorf damals für die
Lehrerausbildung zuständig war und durch ihre ausgezeichnete Ausbildung schnell einen Ruf über die Grenzen
Mittelfrankens hinaus erarbeiten konnte… Das erstes Kneiplokal war das Lokal Eckstein, worauf auch der erste
Namen der heutigen Onoldia, nämlich Eckstania zurückgeht… Ich denke, dass man mit großem Stolz auf die
Gründungsväter unserer Verbindung zurückdenken kann, da sie trotz aller Widerstände immer an ihrer Idee,
der Errichtung einer studentischen Verbindung festgehalten haben. So hat es die Onoldia mit den Jahren immer
mehr geschafft, feste Organsationsstrukturen zu bekommen, wie zum Beispiel durch die Gründung eines Philisterverein
oder durch die Ausformulierung von Satzungen. Außerdem, und das darf wohl als einer der größten Erfolge in der
Geschichte der Onoldia bezeichnet werden, ist es gelungen die soziale Akzeptanz von studentischen Verbindungen
zu steigern. Dieser Aufschwung wurde dann jäh gestoppt als von 1914-1919 bedingt durch den Ersten Weltkrieg kein
aktives Verbindungsleben mehr möglich war, doch auch diese Herausforderung wurde erfolgreich gemeistert, ebenso
wie der Umzug der Onoldia Anfang der 20-er Jahre, als die Universität in Altdorf aufgelöst wurde. Auch die längste Pause
der Geschichte überstand die Onoldia erfolgreich. So war ab dem Jahre 1935, in dem Adolf Hitler alle Formen der
studentischen Vereinigung verboten hatte, die Aufrechterhaltung einer aktiven Studentenverbindung schlichtweg
nicht möglich. Erst im Jahre 1950 gab es eine Wiederbelebung der Onoldia, welche in den kommenden Jahren immer
mehr ausgebaut wurde. Die Onoldia wurde immer mehr zu einem festen Bestandteil des Verbindungslebens in Deutschland,
was sich unter anderem auch an der Aufnahme in den Schwarzburgbund im Jahre 1963 festmachen lässt.
Blickt man nun zusammenfassend auf die Geschichte unserer Verbindung zurück, so sollte uns dies mit großem Stolz erfüllen.“

Alle Informationen zu unserem Ausflug nach Altdorf findet ihr in einem weiteren Artikel direkt auf der Seite.


Nach der Rede folgten noch weitere feierliche Punkte, wie die Bekanntgabe der neuen Chargia:

– Felix Pfister (X!)
– C. Daniel Lauber (XX!)
– Christian Schnappinger (XXX!)
– Philip Weisel (FM)
Weitere Informationen zur Chargia und die Funktionen findet ihr auch hier


Grußworte verschiedener Gäste, Einladungen, Gesang, Umtrunk, Bericht des Philisteriums zu bereits erfolgreich erledigten
Turmbauaufgaben und was zukünftig noch ansteht.

/Raffi